Möbel, Elektronik, Kleidung – bei Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch wird zum heutigen Wiederbeschaffungspreis ersetzt.
Der wichtigste Baustein: Wenn du anderen Schaden zufügst, haftest du unbegrenzt mit deinem Vermögen. Mindestens 1,5–3 Mio. € Deckung sind Pflicht.
Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Glasbruch und indirekte Blitzschäden – je nach Tarif sogar einfacher Diebstahl außerhalb der Wohnung.
Die Haushaltsversicherung ist in Österreich keine gesetzliche Pflicht – aber praktisch jeder Mietvertrag setzt sie voraus, und für Eigentümer ist sie ohnehin Standard. Sie besteht aus zwei Teilen: dem Sachschutz für deinen gesamten Wohnungsinhalt und der privaten Haftpflichtversicherung, die Schäden deckt, die du anderen zufügst.
Ein umgestoßenes Rotweinglas auf dem Teppich des Nachbarn ist ärgerlich. Ein Fahrradunfall, bei dem eine Person dauerhaft verletzt wird, kann Schadenersatz-, Schmerzensgeld- und Rentenforderungen in Millionenhöhe bedeuten – und dafür haftest du unbegrenzt mit deinem gesamten Vermögen und künftigen Einkommen. Die in der Haushaltsversicherung enthaltene Privathaftpflicht ist deshalb die vielleicht wichtigste Versicherung überhaupt. Unser Standard: mindestens 1,5–3 Millionen Euro Deckung.
Ist deine Versicherungssumme niedriger als der tatsächliche Wert deines Wohnungsinhalts, darf der Versicherer JEDE Schadenszahlung anteilig kürzen – auch bei kleinen Schäden. Wer vor zehn Jahren versichert hat und seitdem Möbel, Elektronik und Ausstattung aufgerüstet hat, ist fast sicher unterversichert. Die Lösung: Summe an der Wohnfläche bemessen (rund 700–900 € pro m²) und einen Tarif mit Unterversicherungsverzicht wählen.
Als Mieter brauchst du nur die Haushaltsversicherung – das Gebäude ist Sache des Vermieters. Als Wohnungs- oder Hauseigentümer kombinierst du sie mit der Eigenheimversicherung, die die Bausubstanz schützt. Wir prüfen beide zusammen – so gibt es weder Lücken noch Doppeldeckungen.