Berufsunfähigkeit in Österreich: Was du wissen musst
Berufsunfähigkeit klingt nach Baustelle und schwerem Unfall – die Realität sieht anders aus: Die häufigsten Ursachen sind heute psychische Erkrankungen wie Burnout und Depression, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebs. In 9 von 10 Fällen ist Krankheit der Auslöser, nicht ein Unfall. Genau deshalb reicht eine Unfallversicherung allein nicht aus, um dein Einkommen zu schützen.
Warum die staatliche Absicherung nicht reicht
Für die meisten nach 1963 Geborenen gilt: Es gibt kaum noch Berufsschutz. Der Staat prüft nicht, ob du deinen erlernten Beruf ausüben kannst, sondern ob du irgendeine Tätigkeit am Arbeitsmarkt verrichten könntest. Die Invaliditätspension wird streng geprüft, ist meist befristet und liegt bei rund 60 % des letzten Einkommens – während Kredit, Miete und Familie 100 % kosten. Die private BU dreht das um: Versichert ist DEIN Beruf, und die Rentenhöhe bestimmst du selbst.
Der größte Hebel: früh und gesund abschließen
Prämie und Annahme hängen an Alter und Gesundheit beim Abschluss. Ein 25-Jähriger zahlt für dieselbe Rente oft nur die Hälfte eines 40-Jährigen – dauerhaft. Und jede Diagnose in der Krankenakte kann zu Ausschlüssen oder Ablehnung führen. Bei Vorerkrankungen arbeiten wir mit anonymen Risikovoranfragen: Wir testen den Markt, ohne dass eine Ablehnung in deiner Akte landet.
Preis ist nicht gleich Leistung
Die Bedingungswerke unterscheiden sich massiv: Verzicht auf abstrakte Verweisung, rückwirkende Leistung, Prognosezeitraum, Nachversicherungsgarantien – Details, die im Ernstfall über Zahlung oder Ablehnung entscheiden. Ein günstiger Tarif mit schwachen Bedingungen ist wertlos. Deshalb vergleichen wir Bedingungen zuerst, Preis danach.