Unfallversicherung in Österreich: Was du wissen musst
Österreich ist Outdoor-Land: Skifahren, Bergwandern, Radfahren – und genau dort, in der Freizeit, passieren rund 70 % aller Unfälle. Die gesetzliche Unfallversicherung (AUVA) ist dafür nicht zuständig: Sie deckt ausschließlich Arbeits- und Wegunfälle. Der Sturz auf der Skipiste, der Fahrradunfall am Sonntag, die Leiter im eigenen Garten – alles Privatrisiko.Progression: der Hebel, den viele nicht kennenDie Progression sorgt dafür, dass die Leistung bei schwerer Invalidität überproportional steigt. Beispiel mit 100.000 € Versicherungssumme und 500 % Progression: Bei geringer Invalidität gibt es den entsprechenden Anteil der Grundsumme – bei Vollinvalidität aber bis zu 500.000 €. Genau dann, wenn Umbauten, Hilfsmittel und Einkommensausfall richtig teuer werden. Der Aufpreis für Progression ist klein, die Wirkung im Ernstfall gewaltig.Wer den Schutz am dringendsten brauchtKinder haben keinen AUVA-Schutz in der Freizeit – und die meisten Kinderunfälle passieren beim Spielen und Sport. Hausfrauen und Hausmänner stehen komplett ohne gesetzlichen Unfallschutz da. Sportlich Aktive tragen ein Vielfaches des Durchschnittsrisikos. Und Selbstständige sollten prüfen, wie weit ihr SVS-Schutz wirklich reicht.Unfall- und BU-Versicherung: Ergänzung, kein ErsatzWichtig zu verstehen: Die Unfallversicherung zahlt Kapital bei dauerhafter Invalidität nach einem Unfall. Dein laufendes Einkommen schützt sie nicht – und 9 von 10 Berufsunfähigkeits-Fällen entstehen durch Krankheit. Für den Einkommensschutz ist die Berufsunfähigkeitsversicherung zuständig. Die perfekte Kombination: BU fürs Einkommen, Unfallversicherung fürs Kapital im Ernstfall.